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Katzen














Türkisch Van

Montag Aug 3, 2015

Herkunft/Geschichte:
Die Türkisch Van hat ihren Ursprung in der Türkei, genauer gesagt im Osten der Türkei. Die Rasse ist eine der ältesten Katzenrassen. Sie stammt aus dem Gebiet des „Van-Sees“. Hier ist das Klima rau, die Sommer sind sehr heiß, die Winter kalt. In freier Wildbahn waren Fische die Hauptmahlzeit der Tiere, schwimmen war ein Muss. Daher gelten die Katzen auch heute noch als „schwimmende Katzen“, sie haben keine Scheu vor Wasser. Es war 1955, als zwei Britten zwei Vankatzen mit nach Hause nahmen und die Zucht begannen.

Anerkennung:
FIFe, WCF, WACC, TICA, CFA, GCCF

Weitere Namen:
Schwimmkatze, Türkische Katze, Vankatze

Besondere Merkmale/Aussehen:
Bis auf die Länge des Fells ähnelt die Rasse der Türkisch Kurzhaar. Die Tiere sind der kraftvoll und muskulös. Der Körper ist lang, die Beine sind mittellang und kräftig. Der Schwanz ist mittellang, kräftig und zum Ende hin abgerundet. Die Türkisch Van hat in der Regel Fellzeichnungen. Trete diese nicht auf, werden die Tiere auch als Türkisch Vankedesi bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine eigene Rasse, die aber sonst der Türkisch Van gleich ist.

Größe:
Die Rasse zählt zu den mittelgroßen Katzen.

Gewicht:
Kater: 6 bis 9 kg
Katze: 4,5 bis 6 kg

Fell:
Die Türkisch Van ist eine Halblanghaarkatze.

Farbe:
Fell: Rot, Creme, Schwarz, Blau und Schildpatt sind erlaubt; Fellzeichnung Vanzeichung
Augen: Bernstein, Blau, Odd-Eyed

Wesen/Charakter:
Die Tiere sind sehr lebhaft und verspielt. Des Weiteren sind sie auch sehr lernfähig. Die Türkisch Van passt gut in einen Haushalt mit Kindern und anderen Tieren. Die Tiere brauchen viel Aufmerksamkeit, zudem sind sie sehr mitteilungsbedürftig und „reden“ mehr als viele andere Rassen.

Haltung und Pflege:
Die Tiere haben nur wenig Unterwolle, die Fellpflege ist einfach. Meist übernehmen die Tiere diese komplett alleine. Einmal die Woche bürsten aber ist dennoch sinnvoll und die Tiere genießen diese Hilfe und Aufmerksamkeit auch.

Lebenserwartung/Gesundheit:
Die Türkisch Van gilt als eine gesunde und robuste Katzenrasse. Nicht selten aber kommt es zu Unfällen und Verletzungen wegen der hohen Aktivität und des großen Spieltriebs. Wie bei der Türkisch Angora auch, besteht auch hier die Gefahr der Ataxie. Auch die typischen Krankheitsbilder von weißen Katzen sind hier möglich, z.B. Schwerhörigkeit, Taubheit, Störungen des Gleichgewichtssinnes und Zittern der Augen. Die durchschnittliche Lebenserwartung dieser Rasse liegt bei rund 16 Jahren.


Türkisch Angora

Montag Aug 3, 2015

Herkunft/Geschichte:
Die Türkisch Angora kommt aus der Türkei. Schon im 16. Jahrhundert wurden diese Katzen von türkischen Sultanen als Geschenk weitergegeben, z.B. um Beziehungen zu anderen Ländern aufzubessern. Anfang des 19. Jahrhunderts verschwand die Rasse fast vollständig von der Bildfläche, später sogar auch in der Türkei. Es war die amerikanische Katzenzüchterin Lyn Peirce, die die Rasse wieder nach vorne brachte. Die Zucht wurde neu belebt, die Rasse wurde vor dem Aussterben bewahrt.

Anerkennung:
FIFe, WCF, WACC, TICA, CFA, GCCF
Im Jahre 1973 wurde die weiße Türkisch Angora in der CFA aufgenommen.
In Europa wurde die Türkisch Angora in weiß im Jahre 1988 anerkannt, später auch die anderen Farben.

Weitere Namen:
Turkish Angora

Besondere Merkmale/Aussehen:
Die Türkisch Angora ist eine schlanke und elegant wirkende Rasse. Die Beine sind lang und schlank, die Pfoten rund. Der Schwanz ist lang und buschig und wird von den Tieren meist majestätisch getragen. Heute heißt es oft, nur die weißen Türkisch Angora Tiere seien wirklich reinrassig, aber es kommen auch andere Farben vor.

Größe:
Die Rasse zählt zu den kleinen bis mittelgroßen Katzen.

Gewicht:
Je nach Tier und Geschlecht zwischen 1,5 und 4 kg.

Fell:
Die Türkisch Angora ist eine Halblanghaarkatze. Dabei ist das Fell seidig, das filzige Unterfell fehlt nahezu vollständig. Im Winter verändert sich das Fell. An den Hinterbeinen bildet sich eine dichte Fellhose, um Brust und Schultern entsteht eine Fellkrause. Geht es auf den Sommer zu, haart das Fell hier wieder ab.

Farbe:
Fell: weiß, rot, schwarz
Augen: alle Farben

Wesen/Charakter:
Die Rasse der Türkisch Angora gilt als eine unkomplizierte Katzenrasse. Die Tiere sind sehr gesellig und lieben es, zu spielen und neugierig ihre Umgebung zu erkunden, auch noch im hohen Alter. Die Türkisch Angora ist sehr menschenbezogen und hält sich auch oft und gerne in der Nähe ihrer Menschen auf.

Haltung und Pflege:
Was das Fell der Türkisch Angora betrifft, so braucht dieses nur wenig Pflege. Durch die fehlende Unterwolle ist das Fell eher pflegeleicht. Ab und an bürsten oder kämmen reicht in der Regel aus. Die Türkisch Angora liebt Gesellschaft und sollte nicht als Einzelkatze gehalten werden. Und auch die Menschen sollten Zeit haben, um sich mit den Tieren zu beschäftigen. Die Tiere lieben ausgedehnte Spiel- und Kuscheleinheiten. Dann fühlen sie sich rundherum wohl.

Lebenserwartung/Gesundheit:
Viele Kitten leiden hier unter Ataxie, sie haben verschiedene Störungen der Bewegungskoordination. Erkrankte Tiere sterben in der Regel jung. Ältere Tiere sind nicht mehr betroffen. Auch können Schwerhörigkeit, Taubheit, Störungen des Gleichgewichtssinnes und Zittern der Augen auftreten, was aber nichts mit der Rasse zu tun hat, sondern mit der weißen Farbe. Die Tiere haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 12 Jahren.


Ural Rex

Montag Aug 3, 2015

Herkunft:
Die Ural Rex stammt aus Russland und gehört zu den jüngsten und seltensten Katzenrassen. Wie der Name es schon verrät, stammt die Rasse aus dem Uralgebiet Russlands, Grenzgebiet zwischen Europa und Asien. Ortsansässige Einwohner entdeckten die Rasse. In einem Wurf junger Kätzchen war eines mit einem bicoloured Fell, welches heute als der Stammvater der Rasse gilt.

Anerkennung:
WCF

Weitere Namen:
Uralochka

Besondere Merkmale/Aussehen:
Das typische an dieser Rasse ist das doppelt gelockte Fell. Die Tiere sind relativ kurz, muskulös und schlank. Die Ohre sind mittelgroß und haben abgerundete Spitzen, die Augen sind groß und dabei schräg gestellt und oval. Der Kopf erinnert an einen kurzen, breiten und gleichseitigen Keil. Besonders betont sind die Wangenknochen.

Größe:
Die Ural Rex gehört zu den kleinen bis mittelgroßen Katzen.

Gewicht:
Kater 4,5 bis 7 kg
Katze 3,5 bis 5 kg

Fell:
Die Ural Rex ist eine Kurz-/Halblanghaarkatze. Dabei ist ihr Fell doppelt gelockt. Des Weiteren ist das Fell mittellang, fein, seidig, weich und dicht. Die Wellen der Haare sind besonders elastisch. Die Ural Rex kommt als Kurzhaar- und Langhaarkatze vor.

Farbe:
Fell: alle Farbkombinationen, außer Chocolate-Lilac; typische Nasenspiegelung-Zeichnung
Augen: die Augenfarbe sollte harmonisch zur Fellfarbe passen

Wesen/Charakter:
Die Tiere gelten als liebevoll, anhänglich und auch sehr gelehrig. Die Ural Rex will zur Familie gehören und verhält sich auch so. Sie begleitet ihre Menschen gerne und passt sich meist problemlos dem individuellen Rhythmus ihrer Menschen an.

Haltung und Pflege:
Die Ural Rex kommt sowohl als Kurzhaarvariante als auch als Langhaarvariante vor. In beiden Fällen aber sind die Tiere sehr pflegeleicht. Regelmäßiges Bürsten aber lässt das Fell schöner und gesünder aussehen. Des Weiteren lieben die Tiere diese Aufmerksamkeit. Eine tolle Bindung wird aufgebaut.

Lebenserwartung:
Bei einer guten und artgerechten Haltung und Ernährung kann die Ural Rex im Durchschnitt bis zu 17 Jahre alt werden.


Toyger

Montag Aug 3, 2015

Herkunft:
Die Toyger-Katze stammt aus den USA. Viele sprechen in diesem Zusammenhang auch von einer Designerkatze. Die Zucht entstand aus dem Wunsch heraus, einen „kleinen Tiger“ zu erschaffen. Der Name Toyger wurde aus den beiden Wörtern Toy und Tiger geformt. In den 1990ern wurde die Grundidee von der Züchterin Judy Sudgen zunächst am Computer durchgespielt. Hieraus ergab sich, dass der beste Weg zum Ziel die Verpaarung von Bengalkatze und amerikanischer Kurzhaarkatze mit Tigermuster war und ist. Später wurde auch noch eine indische Straßenkatze mit Punkten zwischen den Ohren eingekreuzt. So entstand dann die heutige Katzenrasse Toyger.

Anerkennung:
TICA

Weitere Namen:
Toy Tiger, Spielzeug-Tiger

Besondere Merkmale/Aussehen:
Die Toyger wirkt wie ein kleiner Spielzeugtiger. Dabei wurden hier das wilde Aussehen eines Tigers mit der lieben Art einer Hauskatze perfekt kombiniert. Der Körperbau ist muskulös und athletisch, die Tiere sind selbstbewusst und klug.

Größe:
Die Toyger gehört zur Gruppe der mittelgroßen Katzenrassen.

Gewicht:
Kater bis 5,5 kg
Katze bis 4 kg

Fell:
Die Toyger ist eine Kurzhaarkatze. Dabei ist das Fell dicht und kurz, wirkt plüschig und sanft.

Farbe:
Fell: Brown-Tabby, Fellzeichnung Mackerel

Wesen/Charakter:
Die Tiere gelten als umgänglich und freundlich. Des Weiteren sind sie verspielt und anhänglich. Als Familienkatzen sind sie bestens geeignet, auch Kinder sind kein Problem. Zusammenfassend lässt sich sagen, die Toyger ist familienorientiert, gelassen, gesellig, herzlich, intelligent, interaktiv, süß und zärtlich.

Haltung und Pflege:
Das Fell der Toyger kann schön glänzend sein, aber nur, wenn es regelmäßig und gut gepflegt wird. Dazu braucht es dann die Unterstützung der Menschen. Zuchtziel der Toyger war es, eine Rasse zu erschaffen, die auch für die Wohnungshaltung gut geeignet ist. So braucht diese Rasse nicht unbedingt Freilauf, bei ausreichend Platz und genügend Abwechslung fühlen sich die Tiere auch als reine Wohnungskatzen sehr wohl.

Lebenserwartung:
Züchter und erfahrene Toyger Halter geben an, dass diese Rasse, vorausgesetzt wird eine gute und artgerechte Haltung, bis zu 14 Jahren alt werden können.


Tiffanie

Montag Aug 3, 2015

Herkunft:
Die Tiffanie-Katze stammt aus den USA. Bei der Rasse handelt es sich um der jüngsten Katzenrassen. Dabei ähnelt die Tiffanie-Katze der Burma. Dabei ist die Tiffanie keineswegs ein Zufallsprodukt, sie war geplant. Ziel war es, eine Burmakatze zu erschaffen, die ein langes Fell wie ein Perser hat. Die Verfolgung dieses Ziels stellte kein Problem dar, schnell war es erreicht. Doch die Anerkennung der neuen Rasse lies auf sich warten und spaltet noch heute die Reihen der Katzenliebhaber.

Anerkennung:
GCCF

Weitere Namen:
Tiffanie

Besondere Merkmale/Aussehen:
Die Tiffanie wird oft als eine gelungene Mischung bezeichnet. Hier gelang es, die sanfte Art einer Langhaarkatze mit der neugierigen und temperamentvollen Art einer Kurzhaarkatze perfekt miteinander zu kombinieren. Die Tiere wirken sehr muskulös und kräftig. Das lange Fell ist dafür verantwortlich, dass die Tiffanie schwerer wirkt, als sie in Wirklichkeit ist.

Größe:
Die Tiffanie-Katzen gehören zu den mittelgroßen Katzen.

Gewicht:
Kater 4 bis 6,5 kg
Katze 3 bis 5 kg

Fell:
Die Tiffanie ist eine Halblanghaarkatze. Das Fell hat sie dem Wunsch zu verdanken, eine Burma mit einem langen Fell, ähnlich einer Perser, zu erschaffen.

Farbe:
Fell: alle Farben und Zeichnungen sind erlaubt
Augen: von gelb bis Bernstein, je nach Fellfarbe

Wesen/Charakter:
Die Tiffanie gilt als perfekte Familienkatze. Das liegt u.a. an der Kombination zwischen Sanftheit und Temperament. Die Tiere sind sehr lebhaft und neugierig, aber ebenso lieben sie den Kontakt zu ihren Menschen. Sie binden sich schnell und werden dann sehr zutraulich. Die Tiffanie-Katzen gelten als eine sehr verträgliche Katzenrasse.

Haltung und Pflege:
Was die Pflege der Tiere angeht, so sollten Besitzer hier etwas mehr Zeit einplanen.  Das halblange Fell erfordert viel Pflege.  Täglich muss die Tiffanie gebürstet und/oder gekämmt werden. Das ist nicht nur für ein gesundes und schönes Fell wichtig. Nein, auch dem Wohlergehen der Tiere trägt die regelmäßige Fellpflege bei. Nur so fühlen sich die Katzen auch wirklich wohl in ihrer Haut. Zudem genießen sie die Aufmerksamkeit und den Kontakt zu ihren Menschen.

Lebenserwartung:
Die Tiffanie hat eine hohe Lebenserwartung. Bei einer guten und artgerechten Ernährung und Haltung können die Katzen im Durchschnitt 17 Jahre und auch älter werden.


Snowshoe

Montag Aug 3, 2015

Herkunft/Geschichte:
Die Snowshoe stammt aus den Vereinigten Staaten. Ihre Existenz verdankt diese Rasse eher dem Zufall. Die Züchterin Dorothy Hinds-Daugherty züchtete eigentlich Siamkatzen. Bei einem Wurf gab es dann kleine Katzen mit weißen Schuhen, ein Zufall, woraus dann aber schließlich eine neue Rasse entstand.

Anerkennung:
FIFe, GCCF, WACC, TICA,

Weitere Namen:
Schneeschuh

Besondere Merkmale/Aussehen:
Das typische dieser Rasse sind zweifelsohne die weißen Schuhe. Die Pfoten sind weiß. Des Weiteren sind die Tiere mittelgroß, massiv und schlank, aber dennoch kräftig. Die Ohren sind groß und spitz, der Kopf ist keilförmig. Die Augen sind mandelförmig, das Gesicht ziert ein weißes und umgekehrtes V-Muster. Die beine sind lang und gerade, der Schwanz verjüngt sich zum Ende hin.

Größe:
Die Rasse zählt zu den mittelgroßen Katzen.

Gewicht:
Kater: bis 5 kg
Katze: 2,5 bis 4,5kg

Fell:
Die Snowshoe ist eine Kurzhaarkatze. Dabei liegt das Fell dieser Rasse eng an und ist dicht.

Farbe:
Fell: alle Siamfarben sind erlaubt, als Fellzeichnung gelten die Schneeschuhe
Augen: die mandelförmigen Augen leuchten in blau

Wesen/Charakter:
In dieser Rasse wohnen mehrere Seelen, mehrere Charaktere. In der Regel ist ein lautes Umfeld für diese Rasse eher nicht in Frage. Die Tiere sind sensibel und vertragen die Unruhe nicht. Dennoch gelten die Tiere als lebhaft und gesellig. Die Snowshoe liebt Artgenossen und sollte wenn möglich nicht als Einzelkatze gehalten werden. Die Katzen jagen gerne. Hier lauert aber auch eine große Unfallgefahr. Die Tiere verlieren sich leicht in Konzentration und Jagdverhalten, dass sie alles andere um sich herum vergessen und auch nicht mehr auf die Gefahren achten. Die Rasse gilt des Weiteren als redselig, die Tiere plappern gerne.

Haltung und Pflege:
Die Snowshoe kann gut als Wohnungskatze gehalten werden. Hier sollten ihr aber genügend Raum, ein Kratzbaum und Spielmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Eine Mehrkatzenhaltung ist empfehlenswert, und auch die Menschen sollten viel Zeit für diese Katzen aufbringen können. Was das Fell angeht, so brauchen die Kurzhaarkatzen wenig Pflege. Dennoch sollte die Snowshoe regelmäßig gebürstet werden.

Lebenserwartung:
Bisher sind noch keine typischen Erkrankungen bekannt. Da die Rasse aber auch noch sehr jung ist, liegen noch keine ausreichenden Ersuchungsergebnisse vor. Die Katzen erreichen ein Durchschnittsalter von 18 Jahren.


Singapura

Montag Aug 3, 2015

Herkunft/Geschichte:
Die Singapura hat ihren Ursprung eigentlich in Singapur. Des Weiteren werden aber auch die USA als Ursprung dieser Rasse angesehen. Bei der Singapura handelt es sich um eine der kleinsten und seltensten Katzenrassen. Wenn man der Geschichte glaubt, lebten diese Katzen früher in Singapurs Abwasserkanälen. Hier jagten sie Mäuse und Ratten. Den Tieren wurde der einheimische Namen „Drain Cat“ gegeben. Erst im Jahre 1975 wurde die Rasse dann auch im Westen bekannter. Zwei Amerikaner nahmen sie mit und die Rasse verbreitete sich. Die Zucht begann. Ein Jahr später wurden die ersten Singapuras ausgestellt und die Menschen waren fasziniert und begeistert. Erst 1987 wurde die Rasse dann auch in Europa bekannt. Es war in Belgien, wo dann die ersten Tiere auftauchten.

Anerkennung:
WCF, GCCF, WACC, TICA, CFA

Weitere Namen:
Drain Cat, Kucinta

Besondere Merkmale/Aussehen:
Typisch für die Singapura sind die verhältnismäßig großen Ohren. Im Vergleich zum sonst sehr kleinen und schlanken Körper wirken diese besonders groß. Die Singapura gilt als die kleinste Katzenrasse. Ein echter Rekordhalter. Bei dieser Rasse sind die Katzen meist etwas schwerer als die Kater. Aufgrund der kleinen Größe fällt aber auch das Gewicht im Allgemeinen eher niedrig aus.

Größe:
Die Singapura ist eine kleine, die kleinste Katzenrasse.

Gewicht:
Kater: 1,5 bis 2,5
Katze: 2 bis 3 kg

Fell:
Die Singapura ist eine Kurzhaarkatze. Die Haare sind fein, das Fell liegt eng an und ist seidig glänzend.

Farbe:
Fell: Sepia Agouti, Fellzeichnung braun „getickt“
Augen: grün, braun, gelb

Wesen/Charakter:
Die Singapura ist eine sehr anhängliche und verschmuste Katze. Sie liebt die Nähe zu ihren Menschen, folgt ihm gerne und genießt gemeinsame Kuschel-und Schmuseeinheiten. Weitere Charaktereigenschaften der Rasse, sie sind verspielt, intelligent, furchtlos, treu und freundlich. Die Singapura versteht es, ihre Menschen um die Pfote zu wickeln. Sie kann sehr eigensinnig sein. Das aber verzeiht man den Tieren in der Regel gerne.

Haltung und Pflege:
Die Singapura gilt als die perfekte Familienkatze. Sie versteht sich in der Regel gut mit anderen Katzen, aber auch mit Hunden und Kindern. Die Tiere sind nicht gerne alleine, die Nähe zu ihren Menschen und/oder Artgenossen ist für sie lebensnotwendig. Als reine Wohnungskatzen fühlen sich diese Katzen auch wohl, so lange ihnen genug Abwechslung geboten wird. Ein Kratzbaum, ausreichend Platz und Spielmöglichkeiten machen die Singapura dann glücklich. Das Fell benötigt nur wenig Pflege. Alte und tote Haare sollten gelegentlich entfernt werden, mit einem Tuch oder einer Bürste.

Lebenserwartung:
Bei der Singapura liegt ein hoher Inzuchtfaktor vor. Das hat oft zur Folge, dass das Immunsystem geschwächt ist. Die durchschnittliche Lebenserwartung dieser Rasse liegt bei 15 Jahren.


Schottische Faltohrkatze

Montag Aug 3, 2015

Herkunft/Geschichte:
Die Faltohrkatze hat ihren Ursprung in Großbritannien, oder genauer gesagt in Schottland. Im Jahre 1961 entdeckte ein Schäfer auf einem Bauernhof einen Wurf Katzen, von den Jungen hatte eines eine auffällige Ohrstellung. Mit Hilfe weiterer Interessierter begann dann schließlich die Zucht dieser Rasse. Es werden oft Britische Kurzhaarkatzen und Langhaarkatzen  und amerikanische Kurzhaarkatzen eingekreuzt. Die Rasse ist heute besonders in den USA sehr beliebt. In vielen anderen Ländern teilen nicht alle diese Vorliebe, viele sehen die Faltohren als Missbildung an und stehen der Zucht eher kritisch gegenüber. Die Faltohrkatze gib es als Kurzhaarkatze und als Langhaarkatze.

Anerkennung:
WCF, WACC, TICA, CFA

Weitere Namen:
Scottish Fold Shorthair, Highland Fold Shorthair bei der Kurzhaarvariante
Scottich Fold Longhair, Highland Fold Longhair, Coupari bei der Langhaarvariante

Besondere Merkmale/Aussehen:
Das spezifische an dieser Rasse ist zweifelsohne die Ohrstellung. Die Faltohren der Rasse beruhen auf einem Gendefekt. Dieser führt zu Skelettanomalien und Knorpeldefekten, es können also auch diese Faltohren entstehen. Dabei hat aber nur etwa die Hälfte der auf die Welt kommenden Tiere diese Faltohren. Die andere Hälfte hingegen hat stehende Ohren, sie werden dann auch als „Scottish Straight“ bezeichnet. Der Körper der Schottischen Faltohrkatze ist gedrungen und hat stämmige Beine. Der Schwanz ist dick. Rund und massiv ist der Kopf, das Profil ist geschwungen, die Nase ist breit. Die Augen sind groß, rund und stehen weit auseinander.

Größe:
Die Rasse zählt zu den mittelgroßen bis großen Katzen.

Gewicht:
Kater: 2,6 bis 6 kg
Katze: 2,6 bis 6 kg

Fell:
Die Schottische Kurzhaarfaltohrkatze ist eine Kurzhaarkatze. Dabei ist das Fell in der Regel sehr dicht und wirkt plüschig. Die Tiere haben ein Unterfell, welches sehr dick ist. Bei der Langhaarvariante ist das Fell ebenfalls sehr dicht.

Farbe:
Fell: anerkannte Farben sind Blue, Red Black Classic Tabby, Silver Mackerel Tabby, Tortie, Blue Tortie mit Weiß; anerkannte Zeichnungen sind Tabby, Mackerel, Tortie

Wesen/Charakter:
Diese Rasse gilt als sehr freundlich, zutraulich und ruhig. Sie kommt auch in großem Trubel gut zurecht, aber liebt eigentlich mehr das ruhige und besinnliche Leben. Als Familienkatze ist sie daher nur bedingt geeignet. In der Regel aber versteht sich die Katze gut mit Menschen und auch anderen Tieren.

Haltung und Pflege:
Die Kurzhaarfaltohrkatzen haben ein kurzes Fell, welches nur wenig Pflege verlangt. Ab und an bürsten oder kämmen reicht hier in der Regel aus. Die Langhaarfaltohrkatzen hingegen brauchen eine regelmäßige Fellpflege.

Lebenserwartung:
Bei einer guten und artgerechten Haltung können die Tiere zwischen 14 und 15 Jahren alt werden.


Serengeti

Montag Aug 3, 2015

Herkunft/Geschichte:
Die Serengeti-Katze kommt aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Dabei handelt es sich hier um eine noch recht unbekannte und auch junge Katzenrasse. Begonnen wurde die Zucht im Jahre 1994 von Karen Sausman in Kalifornien. Ziel war es, aus Bengalkatzen und Orientalischen Kurzhaarkatzen eine Hauskatze zu erschaffen, die aber wie eine afrikanische Katze aus der Serengeti wirkt. Serengeti, das ist eine große Savanne, die vom Norden Tansanias bis hin zum Süden Kenias erstreckt.

Anerkennung:
TICA

Weitere Namen:
Serengeti

Besondere Merkmale/Aussehen:
Besonderes Merkmal der Serengeti ist zweifelsohne das wildkatzenähnliche Aussehen. Des Weiteren fällt bei dieser Rasse auch das sehr schlanke Äußere auf. Die Beine der Serengeti sind lang und kräftig, die Pfoten sind rund. Der Schwanz ist mittellang und kräftig, zum Ende hin spitzt er sich zu. Der Kopf der Tiere ist mittelgroß und dabei eher lang als breit. Auffällig bei dieser Rasse sind auch die Ohren. Diese sind sehr groß. Das Gesicht wirkt nett, die Augen sind hier groß und rund.

Größe:
Die Serengeti zählt zu den mittelgroßen Katzen.

Gewicht:
Kater: bis 6 kg
Katze: 3,5 bis 5,5 kg

Fell:
Die Serengeti ist eine Kurzhaarkatze. Dabei ist das Fell dick und gleichmäßig. Die kurzen Haare sind sehr weich.

Farbe:
Fell: erlaubte Farben sind schwarz und silber, alle anderen Farben sind nicht erlaubt und anerkannt; Fellzeichnungen getupft und non-agouti

Wesen/Charakter:
Die Serengeti ist eine sehr aktive Katze. Sie springt und klettert gerne. Des Weiteren sind die Tiere gesprächig und reden oft mit ihren Menschen. Die Serengeti hat die Begalkatze als Vorfahre. Wie die Bengalkatzen, so liebt auch die Serengeti-Katze das Wasser. Diese Tiere scheuen nicht den Sprung ins kühle Nass uns lieben diverse Spiele mit Wasser.

Haltung und Pflege:
Da die Tiere sehr aktiv sind, sollten sie nach Möglichkeit nicht als reine Wohnungskatzen gehalten werden. Ein Garten zum Austoben ist ideal, aber auch ein gesicherter Balkon wird in der Regel gerne angenommen. In der Wohnung hilft ein großer Kratzbaum, den Spiel- und Klettertreib ausleben zu können. Das Fell ist kurz und sollte einmal in der Woche gebürstet werden. Ansonsten ist das Fell eher pflegeleicht.

Lebenserwartung:
Bei einer guten und artgerechten Haltung kann die Serengeti-Katze bis zu 14 Jahre alt werden.


Sibirische Katze

Montag Aug 3, 2015

Herkunft/Geschichte:
Die Sibirische Katze hat ihren Ursprung  in Russland (Ukraine). Schon jeher wurde die Rasse in sibirischen Dörfern und der Ukraine als Mäusefänger eingesetzt. Früher wurde sie hier als „Sibirische Waldkatze“ bezeichnet. Im Jahre 1895 wurde die Rasse erstmals offiziell erwähnt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Großbritannien die „Russisch Langhaar“ ausgestellt. Lange geriet die Rasse in Vergessenheit, im Jahre 1983 begann die Zucht wieder in der ehemaligen DDR. Nach dem Mauerfall dann konnte sich die Rasse ausbreiten.

Anerkennung:
FIFe, WCF, GCCF, WACC, TICA, CFA

Weitere Namen:
Sibirer, Sibirskaja Koschka

Besondere Merkmale/Aussehen:
Die Tiere sind muskulös und relativ schwer. Dabei ist der Hals der Sibirer eher kurz und kräftig. Die Beine sind muskulös und lang, die Pfoten entsprechend groß. Der buschig behaarte Schwanz läuft Spitz zu und reicht bis zum Schulterblatt. Bevorzugt werden große Tiere mit tief gesetzten und breiten Wangenknochen sowie einem kurzen und breiten Kopf.

Größe:
Die Rasse zählt zu den mittelgroßen Katzen.

Gewicht:
Kater: 7 bis 9 kg
Katze: 4 bis 7 kg

Fell:
Die Sibirische Katze ist eine Halblanghaarkatze. Das Fell ist dicht und wasserabweisend. Dabei sind es die groben und glänzenden Deckhaare, die das Wasser abhalten. Die Unterwolle ist fein.

Farbe:
Fell: es sind fast alle Farben erlaubt, mit Ausnahme von Chocolate, Lilac, Cinnamon und Fawn; es sind alle Fellzeichnungen erlaubt

Augen: die Augenfarbe sollte zum Fell passen, alle Farben von gelb bis grün sind erlaubt, je nach Fell sind auch blaue Augen möglich

Wesen/Charakter:
Das Sozialverhalten dieser Rasse ist hoch entwickelt. Die Tiere sind sehr loyal gegenüber ihren Menschen, Kindern und auch anderen Tieren, von Hunden bis hin zu diversen Artgenossen. Des Weiteren lieben die Sibirer den Kontakt zu ihren Menschen, ohne dabei als aufdringlich zu gelten. Die Tiere sind zudem sehr verspielt. Lebhaft, mutig und interessiert, das sind weitere nennenswerte Charaktereigenschaften der Rasse. Einige Tiere werden als eigenwillig bezeichnet, im Allgemeinen hat die Sibirische Katze einen hohen Bewegungsdrang, den sie ausleben möchte.
Haltung und Pflege:
Das Fell der Halblanghaarkatzen ist an sich sehr pflegeleicht. Außerhalb der Fellwechselsaison kommen die Tiere sehr gut alleine mit ihrem Fell klar. Beim Fellwechsel aber braucht die Sibirer etwas Hilfe und sollte regelmäßig gebürstet werden. Die Sibirische Katze kann im Prinzip als Wohnungskatze und als Freigänger gehalten werden. Die Tiere toben sich gerne aus und nehmen den Freilauf gerne an. In der Wohnung fühlen sie sich wohl, wenn sie einen Kratzbaum und ausreichend Spielmöglichkeiten haben. Auch Artgenossen schätzen sie dann sehr.

Lebenserwartung:
Bei einer guten und artgerechten Haltung können die Tiere 18 Jahren alt werden. Dabei gilt die Rasse als gesund, es sind noch keine arttypischen Krankheiten bekannt.